3D Scannen mit Photogrammetrie

Mit Hilfe der 3D Scan Technologie lassen sich beliebig komplexe Objekte und Strukturen verhältnismäßig schnell und günstig erfassen. Die Genauigkeit der Erfassung wird dabei im Wesentlichen durch die verwendete Technik bestimmt. Bei B&M nutzen wir Photogrammetrie in Verbindung mit Autodesk Recap Photo um ihr reales Objekt in ein 3D Modell zu konvertieren. Die Genauigkeit liegt dabei laut Hersteller bei +-1 Pixel und ist damit direkt von der Bildqualität der Aufnahmen abhängig. Nach dem eigentlichen Scan mit Hilfe von ca. 80-100 Fotos pro Objekt erhalten wir eine Punktewolke bzw. ein Netz welches das Objekt maßstäblich und mit Texturen abbildet. Dieses Flächenmodell kann entweder direkt mittels 3D Druck reproduziert werden oder als Vorlage für Modifikationen und Optimierungen dienen. Soll ein Teil nach dem 3D Scan quasi 1:1 wieder 3D gedruckt werden, empfehlen wir in den meisten Fällen einen Nachbau des Modells in CAD um für den Druck wieder eine ,perfekte‘ Vorlage zu verwenden. Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel in dem das Urmodell zuerst gescannt, dann in CAD nachgebaut und anschließend optimiert wurden. Dieses Vorgehen ermöglicht dem Kunden einfache geometrische Modifikationen mit anschließender Erzeugung eines neuen Abgussmodells im 3D Druck. Somit können unterschiedliche Geometrien und feinste Veränderungen sehr genau miteinander verglichen werden. 

vorbereitetes Urmodell zum Photogrammetrischen 3D Scannen mit Autodesk Recap bei der B&M Maschinenbau GmbH in Hannover
Urmodell des Köderfisches (für die Photogrammetrie mit Farbklecksen versehen)
Mit Photogrammetrie 3D gesccannter Koederfisch in Netzansicht mit Textur bei der B&M Maschinnebau GmbH in Hannover
Netzansicht des gescannten Urmodells für Großfischangelköder
Zebraanalyse am Modell des Koederfisches in Fusion360
Analyse des 3D Modells während der Erstellung